Projektwettbewerb

Mit dem Neubau des Campus Biel/Bienne für die Berner Fachhochschule (BFH) wird für die beiden Departemente Technik und Informatik (BFH-TI) sowie Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB) ein erster wichtiger Schritt getätigt, um die BFH zu konzentrieren und die räumliche Infrastruktur zu verbessern.

Die Lage des neuen Campus befindet sich an zentraler Stelle in Biel/Bienne in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof in Richtung See / Nidau. Der Neubau umfasst rund 31‘100 m2 HNF und ist mit einem Kostenrahmen von CHF 259 Mio., ohne nutzerspezifische Ausstattung und Möblierung veranschlagt. Für eine spätere Erweiterung müssen mindestens 7‘600 m2 HNF ausgewiesen werden.

Mit dem Projektwettbewerb wird ein überdurchschnittlich gutes städtebaulich und architektonisch stimmiges Projekt gesucht, das einen zeitgemässen und zukunftsfähigen Fachhochschulbetrieb in höchstem Masse gewährleistet, bezüglich Umwelt und Ökologie neue Massstäbe setzt und wirtschaftlich attraktive Voraussetzungen über die gesamte Lebensdauer bietet.

«Trèfle» – eine helle und transparente Lernlandschaft

Für den Bau des neuen Campus hat das Amt für Grundstücke und Gebäude im Dezember 2014 einen Projektwettbewerb ausgeschrieben. 54 Teams aus dem In- und Ausland haben sich am Projektwettbewerb für den Neubau des Campus Biel/Bienne beteiligt. Im Preisgericht unter dem Vorsitz von Angelo Cioppi, Leiter Bauprojektmanagement beim AGG, waren neben Fachpreisrichtern, also Architektinnen und Architekten sowie Ingenieuren, auch Sachpreisrichter und Sachpreisrichterinnen von der Erziehungsdirektion, der Berner Fachhochschule und der Rolex beteiligt. Am Verfahren ebenfalls mitgewirkt haben Vertreter der Städte Biel und Nidau sowie der InnoCampus AG. Das Preisgericht hat die anonym eingereichten Arbeiten eingehend beurteilt und einstimmig das Projekt «Trèfle», zu Deutsch «der Klee», der pool Architekten aus Zürich zum Sieger erklärt.

«Trèfle» zeichnet sich durch eine helle, transparente Lernlandschaft aus, die den Austausch ermöglicht und mit geschickt platzierten Kommunikationspunkten fördert. «Das Siegerprojekt ist das Gegenteil des grauen, verwinkelten Schulhausstils, den wir von früher kennen. Es bildet den Rahmen für Kreativität, Eigeninitiative und Teamfähigkeit», würdigte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer an der Projektpräsentation in Nidau/Biel die gestalterische Konzeption. Das Projekt «Trèfle» integriert sich zudem hervorragend in seine Umgebung.